Keltisches Christentum. Eine Einführung

Was ist „keltisches Christentum“? Eine Einführung

„Keltisches Christentum“ ist zunächst die Bezeichnung für das Christentum, wie es sich in seiner Eigenart auf den britischen Inseln und Irland seit der römischen Besatzung bis zur Synode von Whitby 664 nC entwickelt und dargestellt hat, auf der eine erste Anpassung an den römischen Ritus und die katholische Kirchenordnung erzwungen wurde. Es ging endgültig mit der Synode von Cashel (Irland) 1172 im römisch-katholischen Christentum auf, nicht ohne deutliche spirituelle Spuren bis heute hinterlassen zu haben.

Es war also prägend vom ersten bis 7. Jhd. und hat dann weiter bis ins 12. Jhd. die Spiritualität der keltischen Christen, d. h. der Christen in Schottland, Wales, auf der Insel Man, in Cornwall und im nördlichen England (Northumbria), vor allem aber in Irland beeinflusst. Herausragende Gestalten waren Patrick und Ninian im 5. Jhd. in Irland, Columcille (Columba d.Ä.) seit 563 in Schottland, Aidan in Northumbria (+651).

In neuerer Zeit, seit der Romantik des 19. Jahrhunderts, die in der Literatur und im Geschichtsbewusstsein der angelsächsisch-keltischen Länder starke Wirkungen hervorgebracht hat, gibt es eine ganze Breite von Ansätzen der Neubesinnung auf dieses keltische Erbe und Vermächtnis.

Das sind zunächst historische Gegebenheiten, die sich feststellen lassen. Welche Bedeutung hat dieses „keltische Erbe“ aber für uns? Hat es sich auch auf das übrige Europa ausgewirkt?

Zu den bemerkenswertesten Taten der keltischen Christen gehören die Pilgerreisen iro-schottischer Mönche nach Mitteleuropa und ihre Missionsarbeit in Südwest- und Süddeutschland und der heutigen Schweiz, aber auch bis nach Frankreich (Gallien) und Norditalien hinein. Das waren übrigens alles keltische Siedlungsgebiete, in denen sich die keltische Bevölkerung erst allmählich mit römischen und germanischen Eroberern und Zuwanderern vermischt hatte.

Wie und wann hat der christliche Glaube bei den Kelten begonnen?

Das geht, zumindest in der legendären lokalen Überlieferung, bis zum ersten Jahrhundert zurück. Nach den Sagen, die sich um das alte Glastonbury ranken, soll Jesus als Kind bereits mit seinem Onkel Joseph von Arimathia in Cornwall gewesen sein, als dieser dort Zinn aufkaufte. Ob es einen historischen Kern für diesen Sagenstoff gibt, ist höchst unsicher. Aber der südwestliche Zipfel der britschen Insel war wegen seiner Zinnvorkommen bereits seit der frühesten Bronzezeit in die Handelswege der uns bekannten Welt einbezogen. Für die Herstellung von Bronzegeräten und -waffen wurde neben Kupfer das Zinn benötigt, das es nirgendwo so reichlich gab wie in Cornwall.
Die ersten britischen Christen wurden wahrscheinlich durch Menschen aus den römischen Militärkolonien auf der Insel mit dem Evangelium erreicht, vermutlich bei den Handelsbeziehungen der Römer mit der einheimischen britischen (= keltischen) Bevölkerung. Es war die Zeit der Christenverfolgungen unter den römischen Kaisern, die größtenteils dem aufkommenden Christentum feindlich gesonnen waren, da die Anhänger dieser neuen jüdischen Religion die Weihrauchopfer vor dem Standbild des Cäsar verweigerten. Diese dem Urchristentum noch sehr nahe stehende Glaubenserfahrung ist weit entfernt von Formen von Mission unter den „Heiden“ durch psychischen oder physischen Zwang. Da die römische Militärbesatzung  das heutige England schon 402/407 verließ (383 hat Theodosius den Hadrianswall aufgegeben), entfaltete sich das frühe Christentum in Britannien ohne staatliche Protektion. Es gibt allerdings nur sehr wenig Hinweise auf die Existenz von Christen in der Zeit vor der 368 einsetzenden Einwanderung der heidnischen (germanischen) Angeln, Sachsen und Jüten. Die später übermalte Geschichte von König Artus ist historisch zu wenig belegt.

Welche Bedingungen fand der christliche Glaube bei den keltischen Völkern der heutigen britischen Inseln (einschließlich Irland) vor?

Da sind zwei Fakten zu nennen:

Erstens war nur das heutige England (mit Wales) nur bis zum Hadrianswall römisch besetzt, und das nur zeitweise. Schottland und Irland blieben vom römischen Kolonialismus so gut wie unberührt.

Exkurs: Die Römer in Britannien
Cäsar unternimmt 55 und 54 vC zwei Expeditionen auf die britische Hauptinsel, kehrt aber mit nur geringen Erfolgen wider nach Gallien zurück und hinterlässt nur wenige Truppen. Nachdem die Eroberungspläne von Augustus und Caligula allesamt gescheitert waren, sendet Kaiser Claudius im Jahr 43 nC Aulus Plautius mit 4 Legionen los, um die Insel endlich zu erobern und dem Römischen Reich einzuverleiben. Nach ersten Erfolgen rückt Kaiser Claudius selbst nach, mit Kriegselefanten und schwerem Gerät, dem die Britannier nichts entgegenzustellen hatten. Er setzt Plautius als ersten Statthalter der Provincia Britannica ein. Seine Nachfolger stoßen trotz vieler Aufstände der Einheimischen mehrfach auf die Insel Anglesey und die heutigen schottischen Lowlands vor. Agricola wird der erfolgreichste römische Statthalter der Insel. Aber Pläne der folgenden Kaiser Vespasian, Titus und Domitian, auch nach Hiberian (Irland) überzusetzen, werden wieder verworfen. Die britannische Provinz bleibt nur oberflächlich „befriedet“. Bis zum Bau des Hadrianswalles 122-127 ist wenig Neues überliefert. Dieser dient, vor allem weil der 142-144 nC weiter nach Norden vorgerückte „Antoniuswall“ bald (211) wieder aufgegeben wird, nicht nur als Schutzwall gegen die angriffslustigen keltische Stämme, sondern auch zur Kontrolle des Handels und der Einnahme von Zöllen.
Zur Mitte des 4. Jahrhunderts nach Christus hin greifen verstärkt keltische Stämme den Hadrianswall an.Auch irische Piraten, die die Küsten plündern, machen den Truppen zu schaffen. Im Jahr 367 ist es erstmals soweit, der Hadrianswall hält dem Ansturm nicht mehr stand. Die Römer können ihre Herrschaft auf der Insel nicht mehr weiter festigen. Kaiser Theodosius I. gibt den Hadrianswall um 383 herum auf. Unter dem Kaiser Konstantin III. werden 407 fast alle verbliebenen Truppen. Im Jahr 410 verlassen auch die letzten regulären Einheiten Britannien. Die Macht der ewigen Stadt auf der Insel ist dahin, und so erklärt Kaiser Honorius im selben Jahr, dass die Inselbewohner sich fortan selbst verteidigen müssten, da Rom ihnen keinen Schutz mehr gewähren könne.
Offiziell scheint Rom seinen Anspruch auf die Insel wohl nie aufgegeben zu haben, denn als Ostrom (Byzanz) im sechsten Jahrhundert einen Aufschwung erlebte, forderte Justinian I. sein Anrecht auf die Insel ein. (Exkurs Ende)

Das Christentum begann mit hoher Wahrscheinlichkeit schon im 1. Jhd., sich durch einzelne Handelsverbindungen der römischen Kolonie mit den einheimischen Stämmen außerhalb der Militärsiedlungen auszubreiten. Es war das Christentum der Zeit vor Konstantin (religio licita 313) und Theodosius (Staatsreligion 380) und damit vor den Konzilien und den Kirchenvätern der Westkirche. Schottland und Irland gehören außerdem zu den wenigen Regionen in Europa, die von der Völkerwanderung nicht berührt wurden. Obwohl es kaum handfeste Beweise dafür zu geben scheint, deuten doch Elemente in der britischen Mythologie und Legende auf Spuren des Christentums hin.

Damit hängt die zweite Tatsache zusammen, die noch bedeutender als die äußeren Fakten ist: In der gesamten Geschichte der Christianisierung der keltischen Regionen gab es kein Eingreifen militärischer Macht und keine Unterstützung von irgendeiner staatlichen Seite. Der christliche Glaube selber trat in einer Gestalt auf, in der er den vorchristlichen religiösen Traditionen nicht feindselig erschien, ebenso wenig wie diese ihm. Christusglaube und Naturreligion gingen eine untrennbare Verbundenheit ein. Der Glaube an den Christus aus Israel fasste die keltische Schöpfungsspiritualität in klare Formen, und diese machte das Bild von dem Vatergott des Jesus von Nazareth bunt, anschaulich, begreifbar und neu lebendig.

Gab es wirklich eine unabhängige keltische Kirche?

Dass eine solche unabhängige keltische Kirche existierte, ist aus den historischen Quellen eindeutig zu ersehen. Es verwundert nicht, dass sich das Christentum vor Konstantin (313) und Theodosius (380) wesentlich vielfältiger und freier darstellte und noch bis zur Trennung zwischen Papst und Ostrom (1053) wenig zentralistische Strukturen aufwies. Einzelheiten werden aber unter Historikern und Theologen lebhaft diskutiert.

Keltisches Christentum oder „keltische Kirche“ ist als eine Erscheinungsform des christlichen Glaubens zu sehen, die zuerst von Gemeinden (in Britannien und Irland) praktiziert wurde, deren Sprachen keltisch waren.

Die Debatte über keltisches Christsein ist im wesentlichen auf drei Themen zentriert, die sich aus der frühchristlichen Glaubenspraxis in Britannien und Irland ergeben:
Wie sah diese Erscheinungsweise von „Kirche“ aus? Gab es Strukturen, die eine Anerkennung als eigener Typ von „Kirche“ rechtfertigen?
Was veränderte sich durch die allmähliche Durchsetzung des römisch-angelsächsischen Christentums?
Welchen Einfluss hatte die keltische Christenheit auf die katholische Kirche, in der sie schließlich weithin aufging?

Wenig Diskussion gibt es über Unterschiede zum Rest Europas in der kirchlichen Praxis. Aber die Debatte über eine Eigenständigkeit des keltischen Kirchenwesens ist hoch bedeutsam insofern, als die Verifizierung einer keltisch geprägten Christenheit dem Anspruch der römisch-katholischen Kirche entgegensteht, diese verkörpere eine alte, ursprüngliche Einheitlichkeit, der die Würde zukomme, „die“ Kirche zu sein. Vielmehr würde die keltische Kirche als dritter Zweig der Christenheit des ersten Jahrtausends – neben dem westkirchlich-römischen und dem ostkirchlich-orthodoxen erscheinen. Diese Sichtweise wiederum muss aber auch immer noch als von der römisch-katholischen Perspektive der Kirchengeschichte bestimmt gekennzeichnet werden, die die Kirche als eine von Anbeginn her einheitliche hierarchische Größe versteht. Setzt man jedoch die orthodoxe Sicht von Kirche voraus, dann erscheint die keltische Christenheit als eine weitere strukturelle Verwirklichung des Christseins, übrigens eine, die in vielen Zügen der Orthodoxie der Ostkirchen näher stand als der römischen Kirche des Westens.

Um dieses Thema des Primats in der Kirche ging es zum ersten Mal auf der berühmten Synode von Whitby 664, als die römisch-katholischen Autoritäten gegen die keltisch-christliche Praxis vorgingen, die sich von der römischen unterschied. Weitere Synoden bis hin zu der von Cashel 1172 befassten sich ebenfalls mit den Differenzen zwischen den beiden Kirchentypen und endeten mit der Angleichung der Theologie und Praxis der keltischen Kirche an den römischen Typ.

Die Debatte über die Existenz einer originär keltischen Kirche erstreckt sich auch auf die Frage, wie die Christianisierung des heidnischen Britannien vor sich ging. Wer eine solche selbstständige Existenz des keltischen Christentums bestreitet, erkennt nur einen einlinigen Prozess der Christianisierung der Briten, einer „Missionierung“, die mit der Eroberung Britanniens durch Rom einsetzte. Wer dagegen von der Existenz einer eigenständigen keltischen Christenheit ausgeht, nimmt zwei unterschiedliche Prozesse der Christianisierung wahr, die durch ethnische Grenzlinien voneinander getrennt waren, wobei die Kelten das Christentum weit früher als die danach erst eingewanderten Angelsachsen annahmen.

Beide Missionen begannen also zu verschiedenen Zeitpunkten und liefen auf unterschiedliche und konkurrierende Erscheinungsformen christlicher Glaubenspraxis hinaus. Der keltische Typ herrschte im westlichen Teil des heutigen Großbritannien (Cornwall und Wales) sowie vor allem in Irland und Schottland vor, erstreckte sich aber zeitweise auch auf die Bretagne und Galicien, also Teile des Kontinents. Die römisch-katholische Strategie der Bekehrung von heidnischen Stämmen erfasste vor allem die Angelsachsen und verlief in den Regionen, in denen Angelsachsen siedelten. Die unterschiedlichen Strukturen der beiden auf diese Weise entstandenen Gemeinschaften waren die Themen, die auf der Synode von Whitby 664 nach einer ersten Entscheidung verlangten.

Es muss betont werden, dass die „angelsächsischen“ Bewohner Britanniens auf Wellen der Zuwanderung und Eroberung zurückgehen, die nach dem Abzug der römischen Besatzung gegen Ende des 6. Jhd. aus den heidnischen, germanischen Stammesgebieten der Angeln, Sachsen und Jüten einsetzten. Somit ist die Unterscheidung zwischen „christlichen Kelten“ und „heidnischen Angelsachsen“ nicht mit „prä-römisch vs. post-römisch“ gleichzusetzen. Eine chronologische Gleichsetzung von Christianisierung und römischer Eroberung würde die Hypothese von einer „dual“ erfolgten Mission in Frage stellen, denn römische Kolonisation und kultureller Austausch setzten bereits vor dem Jahr 50 ein. Auch wenn die frühesten Missionare nicht durch das kaiserliche Rom entsandt wurden, so dürften sie doch weit eher römischer als etwa griechischer oder syrischer Herkunft gewesen sein.

Mehrere theologische Fragen erheben sich zum Alter der keltischen Kirche und ihrem möglichen Einfluss auf den römischen Katholizismus. Wenn diese Themen im Kontext eines neuen keltischen Selbstbewusstseins in zeitgenössischen kirchlichen Bewegungen, in der Wiederbelebung eines keltischen Bewusstseins und in einem neuen Paganismus auftreten, wird die Debatte unübersichtlich und kompliziert.

Im Mittelpunkt der Debatte um die „zweierlei Typen von Kirche“ steht der Anspruch der römischen Kirche, sie sei von dem Apostel Petrus gegründet. Damit ist eine dogmatische Aussage gemacht, der die keltische Sichtweise entgegensteht, Jesus selbst habe die „Culdee Church“ gegründet durch die Apostel, die er auf die britische Insel sandte. Auf der Synode von Whitby stellten die Vertreter der keltischen Kirche dem römischen Anspruch, Kirche des Petrus zu sein, ihre geistliche Verbindung mit dem Apostel Johannes entgegen.

Hier sind Legenden und belegbare historische Fakten zu unterscheiden:

Auch wenn Befürworter eines keltischen Christentums gegen die übliche Sichtweise argumentieren, das Christentum habe bereits während der Periode der römischen Kolonisierung die britische Insel erreicht, so können sie doch nicht belegen, wann dies geschah. Der früheste Zeitpunkt wäre verbunden mit einer Ankunft in apostolischer Zeit in Glastonbury. In diesem Zusammenhang taucht der Name des Joseph von Arimathia auf, der ein Verwandter Jesu gewesen sei und ein Zinnhändler, der Cornwall besucht hat. In den Evangelien erscheint er als der Mann, der seine noch nicht gebrauchte Grabhöhle für den Leichnam Jesu zur Verfügung stellt (Mk 15,43-45pll) und ihn vom Kreuz abnehmen durfte (Joh 19,38).

Exkurs: Frühhistorische Daten
Die frühesten der zunächst mündlich überlieferten (nachbiblischen) Texte werden als die „Traditionen von Glastonbury“ bezeichnet. Sie gründen auf einer Bemerkung Tertullians (155-222) in „Adversus Judaeos“, dass Britannien schon zu seinen Lebzeiten das Evangelium empfangen und angenommen habe („… Hispaniorum omnes termini et Galliarum diversae  nationes et Britannorum inaccessa Romanis loca Christo …“). Tertullians Lebensdaten würden eine Ankunft des Christentums zur Zeit der Römer in Britannien leicht möglich erscheinen lassen. Allerdings sagt er nicht, ob und wie es vor 222 aufgetreten sei. Rhabanus Maurus, Erzbischof von Mainz (780-856), erwähnt jedoch in seinem „Liber Poenitentium“ Joseph von Arimathia, der zumindest bis Frankreich begleitet gewesen sein soll von zwölf Männern und Frauen aus neutestamentlicher Zeit: „Maria und Martha von Bethanien, Lazarus, Eutropius, Salome, Cleon, Saturninus, Maria aus Magdala, Marcella (der Magd der beiden Schwestern aus Bethanien), Martial und Trophimus, der auch Restitutus heißt.“

Hippolyt (170-236), einer der größten Gelehrten des frühesten Christentums, nennt die Namen der siebzig Männer, die Jesus gemäß Lk 10 aussandte, und fügt den Röm 16,10 erwähnten Aristobulus hinzu, der schließlich Gemeindevorsteher in Britannien geworden sei. Als eine andere Quelle für diese Traditionen wird der Kardinal Cäsar Baronius (1538-1609), ein vatikanischer Historiker, angeführt, der in Kap. 37 seiner „Annales Ecclesiastici“ sagt, auch eine Schwester Jesu namens Maria habe die Gruppe begleitet. Er beschreibt ihre Reise folgendermaßen:
„Sie verließen die Küste Asiens und segelten bei günstigem Ostwind durch das Tyrrhenische Meer, zwischen Europa und Afrika hindurch, ließen Rom und sein Umland zur Rechten und kamen nach Marsilia in Gallien, wo die Rhone ins Meer mündet. Nach Anrufung Gottes teilten sie sich, jede Gruppe ging, wohin sie der Geist führte, und verkündigten überall die Botschaft …“

Bedeutsam erscheint die Angabe Hippolyts in seinen „Annales Ecclesiastici, dass Joseph von Arimathia, Maria und andere der wohlbekannten phönizischen Route nach Britannien folgten, wie sie von Diodorus Siculus im 1. Jhd. vC beschrieben wird.

William von Malmesbury schrieb 1126: „Im Jahres des Herrn 63 kamen zwölf heilige Männer mit Joseph von Arimathia (der den Herrn zu seinem Grab gebracht hatte) an der Spitze hinüber auf die britische Insel, um die Menschwerdung Jesu Christi zu verkünden. Der König des Landes und seine Untertanen weigerten sich anfänglich, Anhänger ihrer Lehre zu werden, aber da sie von sehr weit her gekommen waren, und aus Freude über ihre maßvolle Lebensweise und ihr bescheidenes Verhalten schenkte der König ihnen auf ihre Bitte hin eine Insel namens Ynis-wytrin an der Grenze seines Landes, mit Bäumen und Büschen, umgeben von Sumpfland. … Diese heiligen Männer erbauten eine Kapelle in der ihnen gezeigten Form. Die Wände waren aus Korbweiden geflochten und mit Lehm beworfen.“ Er fährt fort, sie als primitiv und hässlich zu beschreiben. Diese Kirche ist in der Tradition als „the Wattle Church“ (Flechtwerk-Kirche) bekannt. Von ihr berichtet King Inga‘s Charta von 725 als der „Ecclesia Vetusta Beatissimae Virginis“. Weil die Abtei 1184 zerstört wurde, haben wir keinen Zugang mehr zu den alten Quellen, die Malmesbury benutzte.

Der frühchristliche Presbyter und Theologe Jacobus Sabellus schrieb um 250: „Andernorts wurde der christliche Glaube von einzelnen Menschen bezeugt, aber das erste Volk, das ihn als ihre Religion bezeichnete und sie nach Christus benannte, war Britannien.“ Dennoch ist dieser Anspruch nicht historisch verifizierbar.

Insgesamt gilt: So viele Ansprüche auch für die Glastonbury-Tradition geltend gemacht werden, stichhaltige Zitate sind entweder mehrdeutig, oder sie datieren aus einem weit späteren Jahrhundert, oder sie geben Berichte wieder, die nicht zu zeitgenössischen Quellen zurückzuverfolgen sind. Die Quellen zeigen nur auf, dass das Christentum spätestens 220 in Britannien in Erscheinung tritt und dass (nach Hippolyt von Rom) einer der „Siebzig“, Aristobolus, Gemeindeleiter in Britannien war. Alle anderen Daten stammen aus einer Zeit, die wenigstens acht Jahrhunderte nach den Ereignissen liegt, und wurden zusammengestellt, ehe die historische Methode üblich wurde.

Das gilt vor allem für die Überlieferungen, die mit dem Namen des Joseph von Arimathia verbunden sind. Manche Vertreter des keltischen Christentums distanzieren sich daher von diesen Angaben, die auch von den meisten modernen Historikern zurückgewiesen werden.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass Eusebius von Cäsarea (260-340) in seiner Kirchengeschichte davon schreibt, dass die Apostel übers Meer zu den Inseln gezogen seien, die die britischen genannt werden. Diese Nachricht muss er von britischen Bischöfen bezogen haben, die das erste Konzil in Nizäa besucht hatten. Bis in die frühe Neuzeit galten die Berichte aus der Frühzeit des britischen Christentums als glaubwürdig. Der italienische Geschichtsschreiber Polydor Vergil (1470-1555) schrieb (ohne seine Quellen zu nennen): „Britannien war zur Zeit des Joseph von Arimathia das erste aller Königreiche, das die Botschaft des Evangeliums empfing.“

Im römischen Katholizismus gab es lange Zeit einen Streit um den zeitlichen Vorrang einer katholischen Nation vor der anderen (Frankreich, Italien und Spanien), der sich jedes Mal auf den Konzilien des späten Mittelalters erhob, und jedes Mal (Pisa 1409, Konstanz 1417, Siena 1424, Basel 1434) wurde erklärt, dass die Kirchen Frankreichs und Spaniens zurückzutreten haben gegenüber dem älteren Anspruch Britannien, da diese Kirche unmittelbar nach der Passion Christi von Joseph von Arimathia gegründet worden sei.

Wie sah die Eigenständigkeit der keltischen Kirche aus?

Sie betrachtete sich als unabhängig von der römischen Kirche. Das geht eindeutig hervor aus der Antwort der britischen Bischofs Diaothus auf Augustinus von Canterbury  bezüglich der Autorität Roms in Britannien:
„Es sei kundgetan und erklärt, dass wir alle, einzeln wie gemeinsam, demütig bereit sind, uns der Kirche Gottes und dem Bischof in Rom und jedem ehrlichen und gottesfürchtigen Christenmenschen mit Ehrfurcht zu fügen, jeden zu lieben nach seiner Würde, in völliger Hingabe und ihnen allen beizustehen in Wort und Tat, dass sie Kinder Gottes werden. Aber so weit es irgendeinen anderen Gehorsam betrifft, so wissen wir von keiner Botmäßigkeit, die irgendjemand, den ihr Papst oder Bischof der Bischöfe nennt, verlangen kann. Der Gehorsam, den wir ihm, wie erwähnt, bereit sind zukommen zu lassen, ist derselbe, den wir jedem anderen Christen schulden. In jeder andern Hinsicht jedoch ist unsere Folgsamkeit dem Bischof von Caerleon geschuldet, der allein unter Gott über uns gesetzt ist, uns auf dem rechten Weg des Heils zu geleiten.“
Mit anderen Worten: Diaothus stellt fest, dass die Beziehung der keltischen Kirche zum Bischof von Rom so ist wie die zu jedem anderen Bistum, und keine andere.

Das keltische Christentum besaß kirchliche Strukturen, aber sie waren teilweise sehr verschieden selbst von dem ignatianisch-frühkatholischen Episkopalismus, der auch die anglikanische Kirche nach der Reformation stark bestimmte. So schienen diese aus einer Beziehung gleichgestellter Gemeinden untereinander zu bestehen. Sogar herausragende Bistümer (Metropolien) scheinen gefehlt zu haben, geschweige denn so etwas wie Patriarchate wie in den alten orientalischen Kirchen und der byzantinischen Welt. Auf das Ganze gesehen, war das keltische Christentum eine Sache der ländlichen Welt. Größere Städte (wie im ehemals römischen England) fehlten. Das rurale Christentum der Kelten war zentriert auf Klöster mit Äbten und Äbtissinnen. Auf diese Weise ist es einfach, den Zusammenhalt der keltischen Christengemeinden hoch einzuschätzen. Nach der Synode von Whitby aber wurde die keltische Kirche gezwungen, den besonderen Anordnungen des Bischofs von Rom nachzugeben. Ihre Gemeinden betrachteten sich jedoch als unabhängig von den angelsächsischen Konkurrenten. Eine frühe walisische kirchliche Regel sah Strafen vor für den Austausch mit den Engländern und die Gemeinschaft mit ihnen. Als Augustinus von Canterbury versuchte, eine Gruppe von sieben britischen Bischöfen an der Grenze des Gebiets von Ethelbert von Kent zu treffen, verweigerten diese sieben Bischöfe ihm den Dialog und die Tischgemeinschaft. Und als Aethelfried von Northumbria gegen Solomon, Sohn des Cynan, des Königs von Powys, in den Krieg zog, sollen sich Hunderte britischer Mönche versammelt haben, um für den walisischen König zu beten. Die Briten bemühten sich nicht um eine Missionierung der Angelsachsen. Die erfolgreiche keltische Mission ging von weiter entfernt aus, von den Schotten aus Dalriada.
Die Existenz unabhängiger Kirchen erschiene nur dann als ungewöhnlich, wenn man die Lehre akzeptiert, dies sei kein Organisationsprinzip der alten Kirche gewesen. Sowohl die byzantinische Orthodoxie wie die altorientalischen Kirchen sehen es jedoch anders. Demnach wäre Autokephalie die Norm und kirchliche Selbstständigkeit in den keltischen Ländern kein ungewöhnlicher Status gewesen. Nur aus einer römischen Perspektive könnte eine zentralistische Einheit Anspruch auf alleinige Geltung erheben.

Variationen zwischen lokalen und regionalen Kirchentümern entsprachen in jeder Hinsicht der zeitgenössischen Situation in den ersten Jahrhunderte des Christentums. Auch wenn die Praxis üblich war, dass Bischöfe anlässlich ihrer Weihe ein Schreiben zirkulieren ließen, in dem ihre Glaubensgrundsätze festgehalten wurden, und auf diese Weise Differenzen verkleinert wurden, brach mit dem Rückgang des römischen Imperiums auch dieses Band zwischen den Gemeinden auseinander. Als die Missionare aus dem Mittelmeerraum auf die überlebenden örtlichen Gemeinden trafen, nahmen sie Unterschiede in der Praxis, der Lehre und der Kirchenstruktur wahr. Zwischen den Synoden von Whitby (664) und Cashel (1172) wurden diese Differenzen immer wieder zum Thema der Auseinandersetzungen.

In welcher Hinsicht genau diese Differenzen existierten, wird in den verschiedenen Quellen unterschiedlich gesehen. Im großen und ganzen aber zeichnet sich folgendes ab:

– Die Berechnung des Osterdatums

Die keltischen Christen feierten Ostern genau zum Zeitpunkt der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche. Sie wurden veranlasst, der römischen Datierung „erster Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche“ zuzustimmen.
Das Problem der Osterdatierung wird zwar heutzutage von Historikern heruntergespielt, hatte jedoch zur damaligen Zeit eine ungeheuere Bedeutung für die katholische Welt. Da die keltische Christenheit sich als unabhängig von Rom betrachtete, versuchte Rom viele Jahre lang eifrig, die keltische Kirche unter ihre Autorität zu bringen. Die Unterwerfung der keltischen Kirche festigte die geistliche und politische Macht Roms über Jahrhunderte in Europa. Für ganz Europa war es schwerlich denkbar, dass einige Christen jubelnd Ostern feiern sollten, während andere sich noch durch die karge Fastenzeit bewegten.

– Die Form der Mönchstonsur

Die keltischen Mönchen rasierten sich das Haar  über der Stirn von Ohr zu Ohr. Sie wurden dazu gebracht, die römische Tonsur zu übernehmen, bei der ein kreisrunder Haarkranz ausrasiert wurde.

– Heiligenverehrung

Es gab bei beiden Formen des Christentums die Verehrung von Heiligen. Jedoch betonten die römischen Christen, die Kirche werde „genährt durch das Blut der Märtyrer“ und verteilten daher Reliquien ihrer Märtyrer in den Kirchen. Die keltischen Christen hatten diesen Brauch nicht gekannt. Sie hatten ja niemals Verfolgungen provoziert. So wurden sie verdächtigt, „weder Märtyrer noch Autoritäten“ zu haben.

– Die Lehre von der Erbsünde (peccatum originis, Original Sin)

Römisch-katholische Lehre war und ist, dass alle Menschen außer Jesus und Maria von der „Sünde Adams“ befleckt sind. Maria gilt als von der Empfängnis (im Leib ihrer Mutter Anna) her ausgenommen; Johannes der Täufer galt, da er im Mutterleib vom Heiligen Geist erfüllt war (Lk 1,41-44), ebenfalls als frei von der Erbsünde. Die keltischen Christen wollten dasselbe auch für andere in Anspruch nehmen. Dabei wichen im Grunde beide von der ursprünglichen Sichtweise der orthodoxen Kirchen ab, die in der „Ur-Sünde“ keineswegs eine von Natur aus „vererbbare Schuld“ sahen.

Im Grunde berührt dieses Thema den Gegensatz zwischen der Theologie, die dem britischen Mönch Pelagius zugeschrieben wird, und der des Kirchenvaters Augustinus (wobei die ostkirchliche Sicht eine Mittelstellung zwischen beiden einzunehmen scheint), die die weitere römische Dogmatik bestimmt hat. Dabei geht es um die Anthropologie des Christentums, die Frage nach dem freien Willen des Menschen und die Erbsünde.

– Der Limbus

Die vorherrschende theologische Meinung der römischen Kirche wurde vor allem von Augustinus (von Hippo Regio) propagiert: Ungetaufte Kinder kämen in den „Limbus infantium“, eine eigene Zone des Totenreiches (Hades, Unterwelt), die nicht ein Ort der Strafe oder des Leidens sei, wie er herkömmlich mit dem Begriff „Hölle“ verbunden wird. Die keltischen Christen lehnten diese Sichtweise ab (die übrigens kein Dogma der römischen Kirche war, sondern bis vor kurzem, als sie vom Papst für nichtig erklärt wurde, nur als „pia opinio“ galt). Während die übrige Christenheit ungetaufte Kinder ebenso wie Selbstmörder, Verbrecher und Häretiker nicht in „geweihter Erde“ begrub, bestatteten die Kelten diese Kinder in aufrecht stehender Haltung an den Mauern ihrer Kirchen. Auf Vorhaltungen von Vertretern Roms, antworteten sie (auf der Synode von Whitby), das sich von den Kirchendächern herab ergießende Regenwasser würde die toten Kinder „taufen“. Wahrscheinlich hat der Einspruch der keltischen Kirche Rom davor bewahrt, den Limbus zu dogmatisieren. (Die Orthodoxie hat die Lehre vom Limbus nie akzeptiert.)

– Kindertaufe

Die keltischen Christen hielten vier Mal im Jahr eine Tauffeier für alle Neugeborenen (Reminiszenz an den Rhythmus von vier Vierteln des Jahreskreises im Naturjahr). Mit ihr war offensichtlich auch die Fußwaschung verbunden, jedoch fehlen Hinweise auf eine Praxis der Salbung (wie in der Orthodoxie die Myronsalbung). Auf der Synode von Whitby mussten die Kelten der römischen Praxis der Kindertaufe innerhalb von acht Tagen zustimmen.

– Einzelbeichte

Die Beichte eines einzelnen Christen vor einem Beichtvater (Confessor) ist tatsächlich eine Errungenschaft der keltischen Christenheit gewesen. Außerhalb der keltischen  Kirche war sie bis ins 7. Jahrhundert unbekannt. Bis dahin kannte die römische Kirche nur die öffentliche (gemeinsame) Beichte. So hält der Katechismus der Katholischen Kirche in Art. 1447 fest: „Im 7. Jahrhunderts brachten irische Missionare, von der monastischen Tradition des Ostens inspiriert, die Praxis der ,privaten Buße‘ auf den europäischen Kontinent.“

– Die Autorität der Bischöfe

In der keltischen Kirche lag die Leitung der Kirche bei den Äbten und Äbtissinnen. Der Dienst der Bischöfe bezog sich lediglich auf die liturgischen Riten und Zeremonien, vor allem das Spenden der Sakramente. Abgesandte aus Rom klagten darüber, Personen ohne entsprechende Weihen hätten Autorität in der Kirche. Der Äbtissin Brigid zum Beispiel waren zwei Bischöfe unterstellt. Nachdem die Äbtissin Hilda in Whitby Zugeständnisse machen musste, machten die Kelten einfach ihre Äbte zu Bischöfen.

– Die Rolle der Frauen

In der keltischen Gesellschaft hatten die Frauen eine stärkere Position inne als anderswo. Auf der Synode von Whitby argumentierte jedoch zur Überraschung vieler die Äbtissin des Ortes, Hilda, gegen die Herrschaft von Frauen in der Kirche.

– Hexen (Wiccas, Zauberer)

Die erste Synode unter dem heiligen Patrick drohte jedem mit Verlust der Gemeinschaft, der eine Wicca verfolgte. In dieser Hinsicht war das keltische Christentum einzigartig. Hexenverfolgungen gab es nirgends in Schottland bis zur Zeit des Calvinismus. In der Folge des einzigen Tribunals über Zauberei in Irland wurde der Hexenjäger der Häresie angeklagt und floh nach Avignon zum dortigen (Gegen-)Papst.
Artikel 16 der ersten Synode unter Patrick legte fest: „Ein Christ, der glaubt, dass es so etwas wie eine Zaubererin, das heißt Hexe, gibt, und eine Person der Zauberei beschuldigt, soll ausgeschlossen sein und nicht wieder in die Kirche aufgenommen werden, ehe er mit eigenen Worten seine verbrecherische Anschuldigung widerrufen und in voller Strenge Buße getan hat.“

Eine ganze Reihe von  Wissenschaftlern argumentieren, dass Pelagius einen direkten Einfluss auf die frühe Zeit der Entfaltung der keltischen Kirche hatte. Andere halten dies für eine Übertragung heutiger Sichtweisen auf die damalige Situation. Zutreffender dürfte es sein, Pelagius als Repräsentanten der keltischen Spiritualität wahrzunehmen.

Wie stellt sich keltisches Christentum heute dar?

Der Begriff „keltisches Christentum“ steht heute für die zeitgemäße spirituelle und theologische Erneuerung einer geistlichen Realität, die das frühe Christentum in einer einzigartigen Weise geprägt hat. Denn obwohl die keltische Weise, Christ zu sein, offiziell auf der Synode von Cashel 1172 beendet schien, wirken ihre Ausstrahlungen bis heute und erwachen zu neuem Leben in einer fragenden und unsicher gewordenen Christenheit. Vielen scheint sie den Ostkirchen näher zu stehen, in manchen Aspekten aber auch anglikanischer Spiritualität. Keltische Spiritualität ist zu erleben in Kommunitäten wie der von Iona auf der gleichnamigen Insel und in Glasgow. Die Community of Iona ist in der presbyterianischen Church of Scotland entstanden. Eine andere Kommunität ist die von Northumbria im nördlichen England. Es gibt Bewegungen in allen Kirchen Irlands und Großbritanniens, die sich an der keltischen Spiritualität orientieren bzw. überkonfessionell auftreten. Dazu zählen sowohl charismatische und evangelikale Christen wie Gemeinschaften mit stärkerer Einbeziehung paganer religiöser Elemente. Eine große Szene keltischer Neubesinnung gibt es in Nordamerika, und zwar nicht nur unter Menschen von irischer oder schottischer Herkunft. Auch einzelne neu entstandene unabhängige Kirchen wie die „Charismatic Episcopal Church“ und die „International Communion of Evangelical Episcopal Churches“ berufen sich stark auf das „keltische Erbe“.

Das keltische Kreuz (mit der Sonnen- oder Erdscheibe über den Kreuzesbalken) ist bis heute Symbol des Christentums in der ganzen Welt geblieben.

Erhard Griese (unter Verwendung von englischsprachigen wikipedia-Beiträgen)

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Über Dr. Erhard Griese

Jahrgang 1936, verheiratet, drei erwachsene Töchter, vier Enkelkinder. Dr. theol. und Pfarrer i. R. der Evangelischen Kirche im Rheinland. Ich möchte hier Beiträge zu den Themen "Theologie" und "Pilgerreisen" anbringen.
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